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Frohe Weihnachten…

Und schon wieder sind etliche Monate ins Land gezogen seit wir unseren letzten Beitrag gepostet haben. Irgendwie kommen wir nie aus dem ganzen Stress heraus. Studiums Ende mit Examen stand vor der Tür, neue Jobs – für uns beide. Ein Kind, ein Haus, ein Hund.. jeder will seinen Teil der Zeit haben, was auch gut ist! Leider blieb da nicht mehr viel Zeit für unseren Blog. Dabei ist uns das ganze doch sehr wichtig, da es ja auch eine Leidenschaft ist.

Mittlerweile ist wieder etwas Ruhe ins Land gekehrt. Neue Jobs haben auf uns gewartet. Nach meinem erfolgreich bestanden Studium an der Hotelfachschule in Dortmund, habe ich sogar nach einem längeren Bewerbungsprozess den Job gefunden, auf den ich schon die ganze Zeit meine Augen gerichtet hatte. Und zwar ein Trainee im Lebensmittelhandel beim FrischeParadies.
So kam es wie es kommen mußte, nach fast 11 Jahren inklusive Ausbildung zum Restaurantfachmann brach ich meine Zelte im alten Betrieb ab und begab mich auf die Reise zu etwas Neuem.
Dieser Wechsel erlaubt mir noch mehr in den Bereich der Kulinaristik einzutauchen, neue Lebensmittel zu probieren und endlich wieder neue Rezepte auszuprobieren. Die neue Nähe zu so vielen herausragenden Feinschmeckerprodukten macht es mir schwierig zu Wiederstehen.
Somit werde ich wohl das ein oder andere ausprobieren und hier darüber berichten.

Da Weihnachten vor der Tür stand, habe ich für den 1. und 2. Weihnachtstag etwas besonderes mitgebracht. Ein 1,6 kg schweres Rinderfilet vom argentinischen Angus Rind aus der hauseigenen Aufzucht (Campo Beef) und ein 1,3 kg Roastbeef von der selben Rinderrasse. Schließlich muss man ja wissen wie die Produkte schmecken, die man in Zukunft verkauft 😉
Heute haben wir das Filet zerlegt und ein paar schöne Filetsteaks nach der Rückwärtsgarmethode zubereitet. Das bedeutet, dass wir zuerst die Filets in den Backofen auf ein Rost gelegt haben, bis wir bei einer Kerntemperatur von 55 Grad waren. Anschließend haben wir die Steaks scharf in der Gusseisenpfanne von jeder Seite ca. 1 Minute angebraten, fertig!

Und wie hat es geschmeckt ? Traumhaft.. Gewürzt ausschließlich mit Salz und Pfeffer.. Mehr braucht es nicht, wenn man den perfekten Geschmack eines Filetsteaks haben möchte.

2 Kommentare

  1. Peter sagt

    Hallo, sehr interessant geschrieben. Von der Rückwärts Garmethode habe ich noch nie gehört. Wird das Fleisch hierbei nicht zäh bzw. verliert es den Saft? Oder liegt das am argentinischen Steak? Ich würde das auch mal probieren aber für einen Fehlversuch ist mir das Fleisch einfach zu teuer… 😉

    VG Peter

    • Hallo Peter 🙂
      Also es liegt nicht am argentinischen Fleisch, allerdings ist eine gute Qualität natürlich die Voraussetzung für das Gelingen.
      Es hat bei uns sehr wenig Saft verloren, da es es sich sehr langsam zur Kerntemperatur hinarbeitet. Die Filets lagen auf dem Rost in der Mitte bei Umluft. Ganz unten hatte ich noch ein Blech drin, auf dem sich ein paar Tropfen gesammelt habe, aber nicht viel. Auf den Bildern sieht man noch die 160 Grad, allerdings haben wir das auf 100 Grad reduziert. Es hat dann ca 35 Minuten gedauert, bis das Fleisch die richtige Temperatur hatte. Je langsamer und schonender desto besser.

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