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Zwischenfazit und neues Zubehör! #coravintester

Hallo Ihr Lieben!

Jetzt sind schon wieder einige Tage vergangen seit meinem letzten Beitrag. Allerdings hat das Ganze auch einen Grund. Leider kann ich diesen aktuell noch nicht erzählen. Ich hole das aber nach, sobald ich die Möglichkeit habe, versprochen! 😉

Natürlich habe ich in der Zwischenzeit weiter fleissig den Coravin getestet und einige neue Eindrücke gesammelt.

Und wie der Name des Beitrags bereits verrät, hat mir Coravin neues Zubehör zugeschickt, welches ich euch vorstellen möchte!

Fangen wir mal mit meinen neu gewonnen Eindrücken an.

Am 19.11. habe ich den Test begonnen, mit einem herrlichen Riesling aus der Pfalz.
Diesen hatte ich nun länger an die Seite gelegt und am 01.12 erneut verkostet.

Es ging darum herauszufinden, ob sich die Qualität des Weines auf dem gleichen Niveau befindet als beim ersten mal. Als hätte man den Wein frisch geöffnet. Oder ob sich doch etwas Luft ins Innere geschlichen hat und der Wein so schmeckt, als wäre er seit vielen Tagen offen.
Normalerweise würde ein Wein, der seit ca. 2 Wochen offen ist nicht mehr wirklich Trinkfreude bereiten.

Daher war ich sehr gespannt, da ich beim Rotwein aus dem Priorat die Erfahrung gemacht habe, dass die Einstichstelle teilweise noch Wein enthält der hinaustropft. Bedeutet für mich im Umkehrschluss das auch genug Platz vorhanden ist, um evtl. Luft hinein zu lassen.

Aber um nicht länger um den heissen Brei zu reden, der Riesling präsentierte sich genauso wie am ersten Tag. Ich konnte keine Veränderung erkennen. Also Test bestanden! 🙂

Es ist wirklich toll, was für Möglichkeiten mit dem Coravin entstehen. Früher war es immer eine Überlegung wann eine Flasche geöffnet wird, wenn man wusste, dass man diese sowieso nicht komplett leer macht. Hätte man am nächsten Tag Zeit, oder übernächsten ? Denn viel länger konnte man diese nicht offen aufbewahren ohne großen Qualitätsverlust. Mit dem Coravin ist diese Überlegung nun überflüssig, vorausgesetzt der Wein hat einen Naturkorken.

Aber kommen wir mal zu dem neuen Zubehör welches ich bekommen habe. Zum einen sind es 2 neue Ampullen mit dem Argongas, dann eine etwas feinere Vintage Nadel, für das Ausschenken älterer Tropfen, die einen altersbedingten brüchigeren Korken aufweisen können und den Aerator. Mit dem es möglich ist, Glasweise beim „Abzapfen“ den Wein optimal zu belüften, als hätte man ihn karafiert. Damit ergeben sich natürlich viele und neue spannende Möglichkeiten.

Bei den anderen Testern hörte ich teilweise von dem Problem, dass der Korken bei alten Weinen tatsächlich abbröckelt von innen und dementsprechend im Wein landet. Ich selber habe diese Erfahrung noch nicht gemacht. Der älteste Tropfen war allerdings auch „erst“ 20 Jahre alt. Bei diesem blieb aber alles heile.

Wie sich also das neue Zubehör im Praxistest macht, werde ich euch berichten! 🙂

Nun kommen wir aber zu meinem Zwischenfazit.

Es gibt ein paar Kleinigkeiten die mich ein wenig gestört haben, allerdings nicht die Grundfunktion einschränken. Zum einen ist das Trocknen nachdem sauber machen ein wenig nervig, da mir das Wasser überall hinläuft und nachher auch irgendwie überall wieder herausläuft. Auch wenn man das Gerät komplett trocken hat. Dann kippt man es irgendwie und es läuft aus irgend einer Öffnung wieder etwas Wasser heraus.
Dann passierte es einige male, dass nachdem Absetzen der Flasche und gerade halten plötzlich noch ein kleiner Schwall Wein herauskam, der dann natürlich den Coravin und die Flasche hinuntergelaufen ist.

Das sind natürlich nur kleine Mängel, die manche überhaupt nicht stören würden. Wenn man allerdings sauber arbeiten möchte und dies evtl. noch in der gehobenen Gastronomie könnte das sehr ärgerlich sein.

Ansonsten bin ich mit der Funktion nach wie vor sehr zufrieden!

Schauen wir mal wie es weitergeht, mit dem neuen Zubehör.
Bis zum nächsten mal! 🙂

#coravin
#coravintester

Coravin die Dritte .. #coravintester

Seit ein paar Tagen bin ich ja nun bereits Tester für den Coravin. Und mittlerweile stand der dritte Test an.

Über den ersten Versuch habe ich ja hier ausgiebig berichtet. Der zweite Versuch war etwas spontaner und daher nur auf Instagram – aber ebenso erfolgreich.

Aber nun berichte ich euch über meinen dritten Versuch und den ersten mit einem Rotwein.

Und zwar ein 2008er aus dem wunderschönen Priorat. Ein toller Wein für einen sehr guten Preis. Wen es interessiert
Hier klicken

Zurück zum Coravin. Der Ablauf war der gleiche wie beim Test davor. Ich entfernte die Kapsel vom Wein um den Korken zu sehen und setzte den Coravin an den Hals mit der Nadel direkt über dem Korken. Dann drückte ich die Nadel langsam in den Korken. Hielt die Flasche samt Coravin über mein Glas und drückte den „Auslöser“. Und wie aus Zauberhand füllte sich mein Glas mit wunderbarem Wein 😉

Als mein Glas voll genug war zog ich die Nadel langsam wieder heraus. Beim abnehmen des Coravins entstand das erste mal ein Tropfen auf dem Korken.

Ich vermute das dies der restliche Wein aus der Nadel war, allerdings wirkte das Loch diesmal auch deutlich größer als bei den zwei Weißweinen davor.

Leider blieb es nicht bei dem einen Tropfen. Eine Stunde später schaute ich erneut und es war wieder ein Tropfen zu sehen. Daher ging ich auf Nummer sicher und lagerte die Flasche über Nacht stehend. Am nächsten Morgen dann noch ein Tropfen, bzw. war die Öffnung oben erneut feucht.

Dann wollte ich es genauer wissen und legte die Flasche einige Zeit lang hin. Da blieb allerdings alles dicht. Da Kork ja ein Naturmaterial ist und sich einer dem anderen nicht eins zu eins gleicht, gehe ich davon aus, dass sich in dem doch recht breiten Loch beim herausziehen der Nadel Wein gesammelt hat der mit der Zeit nach oben gedrückt wurde, als sich der Korken von alleine wieder verschlossen hat. Als würde man die letzten Reste aus einer Zahnpastatube drücken 😀

 

 

Ich denke die wirklichen Schwierigkeiten wird der Coravin bei richtig alten Weinen mit nicht mehr voll intaktem Korken haben. Aber dafür sollte es ja eine dünnere Nadel geben, die dem Korken nicht ganz so zu Leibe rückt.

Fazit nach dem dritten Versuch: Etwas verunsichert aufgrund des Tropfens, aber alles in allem nach wie vor positiv. System funktioniert! 😉

Ihr dürft gespannt sein wie es weiter geht!

#coravin
#coravintester

Möge der Test beginnen #Coravintester

Hallo zusammen,

es ist soweit! Mein Coravin ist angekommen..

Endlich hielt ich das Paket in den Händen, ganz gespannt darauf welche Version es doch sein sollte. Da wir keinerlei Info darüber erhielten hätte es ein Model One, Model Two oder Two Elite sein können. Ich bekam ein Model Two Elite in einem wunderschönen Klavierlack-Rot. Als hätte man gewusst das meine Lieblingsfarbe rot ist .. 😉

Als Zubehör befand sich sich neben dem Coravin 2 Gaspatronen mit dem Argongas, eine Tragetasche in der man das ganze System inklusive der 2 Gaspatronen transportieren kann, eine Schutzhülle für die Weinflaschen und eine Reinigungsnadel.

Mein erster Eindruck war definitiv sehr gut. Da ich ein Mensch bin der auf eine schöne Optik und Haptik viel Wert legt, kam das natürlich sehr gut an.Allerdings sollte das bei einem Preis von 349,00 € auch gegeben sein. Die Optik der Verpackung sowie des Coravins selber ist wirklich sehr schön und wirkt sehr hochwertig. Ebenso die Verarbeitung. Das gleiche gilt auch für die Haptik. Es fühlt sich gut an und hat ein solides Gewicht, welches den verwendeten Materialien entspricht. Die Farbe ist in meinem Fall natürlich die Kirsche auf dem Kuchen. Ich liebe rot und mag die Klavierlack Optik. Da ich bereits gesehen habe, dass die anderen Tester viele unterschiedliche Farben bekamen und auch Modelle, habe ich wohl extrem viel Glück gehabt. Natürlich ändert die Optik nichts an der reinen Funktion des Systems.

Als nächstes galt es für den ersten Test einen Wein auszusuchen. Da ich Lust drauf hatte und es gerade perfekt zu unserem Essen passte, wurde es ein Riesling aus der Pfalz vom Weingut „Von Winning“ – ein 2015er Ruppertsberger Reiterpfad trocken, Erste Lage.

Nun kam der Coravin zum Einsatz. Mit einer kleinen beigelegten Anleitung absolut kein Problem. Zuerst musste die Gaspatrone eingesetzt werden. Dazu musste man die dementsprechende Vorrichtung abschrauben, die Patrone hineinlegen und wieder zuschrauben.

Einmal kurz den Auslöser drücken und fertig. Ein leichtes Zischen war zu hören, was mir signalisierte das es funktioniert. Da ich sehen wollte wie die Einstichstelle aussieht entfernte ich zunächst die Kapsel, was eigentlich nicht von Nöten wäre. Aber ich bin ja neugierig 😉

Jetzt musste man die Nadel hochziehen, die Klammer öffnen und den Coravin am Flaschenhals befestigen. Wenn dieser fest sitzt und kein Platz zwischen dem Korken und der Nadelführung besteht braucht man nur noch den Griff  herunterdrücken. Das war es schon. Nun die Flasche samt Coravin über ein Glas halten, kurz den Auslöser drücken und zusehen wie der Wein langsam ins Glas fließt.

Anschließend kann die Nadel wieder nach oben gezogen, die Klammer gelöst und der Coravin entfernt werden.

Es wird empfohlen aus Gründen der Sicherheit den beiliegenden Schutz für die Flasche zu benutzen. Da die Flaschen unter Druck gesetzt werden, könnte es bei fehlerhaften oder bereitsangeknacksten Flaschen zu einem Bruch führen. Um diesen zu minimieren sollte eben dieser Schutz verwendet werden.

Nach jedem Gebrauch sollte man dann den Coravin kurz reinigen. Dazu einfach nochmal kurz Gas ablassen um Weinreste zu entfernen und anschließend den Ausgießer mit Wasser reinigen. Das war es schon. Die beigelegte Reinigungsnadel zum reinigen der Hohlraumnadel von innen würde ich zwar regelmäßig aber nicht jedes mal benutzen.

Was soll ich sagen ? Erster Test ohne Probleme bestanden. Der Wein hat geschmeckt und die Flasche ist noch zu. Ob dieser sich nun in der nächsten Zeit verändert, werde ich regelmäßig testen und natürlich darüber berichten 🙂

#Coravintester
#Coravin

 

 

Einer von dreißig!

Hallo zusammen,

ich habe euch ja bereits in meinem letzten Beitrag über das Thema Wein davon berichtet, wie es dazu kam mich damit so intensiv zu beschäftigen und wo meine Reise zumindest auf der Ebene des Lernens noch hingehen soll.

Aktuell warte ich also noch auf die Ergebnisse meiner WSET Level 3 Prüfung.

Um mir die Zeit nicht zu lang werden zu lassen, habe ich beschlossen mich als „Testperson“ für den „Coravin“ zu bewerben. Dieses System ermöglicht es, Wein aus einer geschlossenen Flasche herauszubekommen, ohne diese dabei zu öffnen und somit eine weitere Oxidation zu verhindern. Das ganze geschieht durch eine teflonbeschichtete ganz feine Hohlraumnadel, welche durch den Korken geführt wird. Sobald man nun den „Auslöser“ drückt, wird die Flasche mit dem Edelgas „Argon“ unter Druck gesetzt. Dieses Gas hat keinen Einfluss auf den Wein und ermöglicht somit den Ausschank durch die Nadel ohne das der Wein mit der „normalen“ Luft in Berührung kommt. Sobald man die Nadel entfernt, dichtet der Korken die Flasche wieder komplett ab und man kann diese zur weiteren Lagerung beiseite legen.

Soviel zu Theorie.

Ich habe bereits vor einiger Zeit von diesem System gehört und fand es eigentlich ganz spannend. Denn sobald man eine Flasche Wein öffnet, verändert sich dieser mit der Zeit. Also ist man prinzipiell immer gezwungen die Flasche zumindest in den ersten 1-2, vielleicht 3 Tagen zu trinken. Bei älterem Wein kann es schon vorkommen, dass dieser bereits am zweiten Tag kein Vergnügen mehr bereitet. Und das ist ärgerlich. Entweder man haut sich die ganze Flasche alleine rein, trinkt sie mit Freunden, oder schmeisst den Rest weg, wenn er sich nicht mehr trinken lässt.

Dieses System soll nun Abhilfe verschaffen!

Wie bereits gesagt, die Theorie ist mir bekannt. Leider habe ich das System bisher nie selber ausprobieren können und nur einmal live bei der DHA während meines Studiums gesehen.

Natürlich würde ich das hier alles nicht erzählen wenn es nicht ein großes ABER gäbe 😉

Ich habe das große Glück einer von den ausgewählten 30 Testern zu sein und freue mich riesig darüber! 🙂

Die Testphase geht vom 15.11. – 15.12.17.
In dieser Phase werde ich das System auf Herz und Nieren testen, wofür es am besten geeignet ist, wofür weniger. Für wen sich die Anschaffung am meisten lohnt und für wen weniger. Auch werden die Aspekte Optik und Haptik nicht zu kurz kommen, denn gerade bei einem so stilvollen Getränk wie es der Wein ist, gehört dies dazu. Natürlich werde ich hier auf unserem Blog darüber berichten, aber auch auf Instagram und Facebook. 🙂

Bisher hat mich allerdings noch kein Paket erreicht, sonst hätte ich schonmal mit einem Unboxing angefangen 😉

Aber das hole ich nach, sobald es da ist!

Ihr dürft also gespannt sein!

Wen es interessiert, auf der Homepage von Coravin erfährt man natürlich mehr!

Ein leichter Hauch von Weihnachten….

Sundaymood….

Es war mal wieder ein verregneter Novembersonntag und was kann es da schöneres geben als sich in einen kuscheligen Jogginganzug zu werfen, ein paar Kerzen im Haus anzuzünden und den Tag gemütlich mit der Familie zu verbringen. Endlich hatte ich mal wieder ausgiebig Zeit um meine verstaubten Backformen aus dem Schrank zu kramen und den Ofen anzuschmeißen. Der letzte Kuchen ist eine gefühlte Ewigkeit her… Da ich selbst an solchen verregneten Novembertagen schon in Weihnachtsstimmung gerate, sollte es auch einen Kuchen mit einem leichten Hauch von Weihnachten geben….

Pinterest sei Dank, habe ich auch schnell das passende Rezept gefunden. Einen *trommelwirbel* Créme Brûlée Cheesecake mit Spekulatius Boden…. mmmmhhhh.

Dies ist ein so großartiges und leichtes Rezept, da hat selbst Petrus am Ende des Tages noch mal kurz die Wolken beiseite geschoben um der Sonne Platz zu machen….

 

Zutaten:

Für den Boden (26cm Tarteform mit Hebeboden):

  • 75g Spekulatius
  • 175g Mehl (Type 405)
  • 50g Brauner Zucker
  • 120g kalte Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 EL kaltes Wasser

Für die Füllung:

  • 4 Eier (Größe M)
  • 300g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 240ml Schlagsahne
  • 90g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote

Für die Zuckerkruste:

  • ca. 100g Zucker
  • Gasbrenner

Zubereitung:

Die Tarteform fetten und mit Mehl bestäuben.

Spekulatiuskekse in einer Küchenmaschine zerkleinern, oder alternativ in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz ganz fein zerstoßen. Nun werden die feinen Krümel in eine Rührschüssel gegeben und mit Mehl und dem braunem Zucker vermischt. Butter in Würfel schneiden und zusammen mit dem Ei und dem kalten Wasser in die Schüssel geben. Den Teig nun mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verrühren. Eine Teigkugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Ofen auf 160°C Umluft (oder 175°C Ober- Unterhitze) vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Form legen. Den Rand etwas andrücken und überstehenden Teig abschneiden.

Für die Füllung zwei Eier trennen und das Eigelb beiseite stellen. Das Eiweiß steif schlagen. In einer separaten Schüssel die Sahne, den Frischkäse, die 2 Eigelb und die zwei verbleibenden Eier, sowie den Zucker und das Mark der Vanilleschote verrühren. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und die Masse in die vorbereitete Form geben.

Den Kuchen für ca 40 Minuten auf mittlerer Ebene backen.  Falls ihr die Umluftfunktion verwendet, könnt ihr zur Sicherheit ein Backblech unter den Rost schieben, so geht ihr sicher, dass aus der Tarteform nichts in den Backofen tropft. Am Ende der Backzeit sollte die Oberfläche goldbraun sein. Ihr könnt die Backofentür öffnen und den Kuchen noch weitere 10 Minuten darin stehen lassen.

Nun muss die Tarte mindestens für 3 Stunden auf einem Rost auskühlen.

Ist der Kuchen abgekühlt, wird die Hälfte des Zuckers auf der Oberfläche des Kuchens verteilt und mit einem Küchenbrenner karamellisiert. Die Kruste kurz abkühlen lassen und den Rest des Zuckers darüber geben und erneut karamellisieren.

 

Der Kuchen ist wirklich sehr leicht herzustellen! Er schmeckt wie eine riesige lecker-schmecker Winter Creme Brûlée….

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim backen! 🙂

 

Wein, oder nicht Wein, das ist hier die Frage..

Es war einmal vor langer langer Zeit ein kleiner heranwachsender Junge (natürlich älter als 16). Dieser trank wie viele Jungen in seinem Alter gerne mal ein Bierchen, oder zwei, oder drei..

Doch eines Tages gab ihm sein Vater ein Getränk, welches so derartig süß war aber einfach wunderbar schmeckte. Es war ein Eiswein. Und von jenem Tag an, vergass der Junge alles vorherige was er über Wein gehört hatte und es war um ihn geschehen.

Eine kurze Einführung wie ich dann letztendlich zum Wein gekommen bin. Durch meinen geliebten Papa! 🙂

Ich fing mit vielen sehr süßen Weinen an. Eisweinen, Trockenbeerenauslesen, Beerenauslesen, Auslesen. Und es hat relativ lange gedauert bis ich auch mal den Weg zu halbtrockenen und trockenen Weinen fand. Aber es passierte. Und nun weiß ich alles zu schätzen, wenn es gut gemacht ist und schmeckt.

Wobei ich sagen muss, dass ich Dessertweine am liebsten mit einer Süßspeise kombiniere, oder das Dessert selber damit ersetze. Für zwischendurch sind sie mir einfach zu reichhaltig und süß. Da bediene ich mich dann lieber eines schönen trockenen Weiß- oder Rotweins.

Lange Zeit habe ich einfach nur getrunken, aber blieb irgendwie auch immer bei den Weinen die ich kannte und die mir gefielen. Irgendwann entwickelte sich allerdings das Interesse soweit, dass ich wissen wollte wo ein Wein eigentlich genau herkommt und wie er hergestellt wird. Was ist eigentlich ein Burgunder oder Bordeaux ? Daher landete ich irgendwann an dem Punkt, wo ich mir sagte, du musst eine Weiterbildung in dem Bereich machen!

Das war vor ungefähr 3 1/2 Jahren.

Nun hatte ich allerdings auch noch andere Pläne, die dieser Weiterbildung in die Quere kamen. Ich war gelernter Restaurantfachmann, aber wollte mehr, als nur Kellner sein. Daher sollte ein Studium folgen. Ich wollte etwas solides, also ein generalistisches Studium, welches mir viele Möglichkeiten im Nachhinein bietet. Aber ich wollte auch eine Weiterbildung im Bereich Wein machen. Was sollte ich also zuerst tun ?

Es fiel mir wirklich sehr schwer, aber ich entschied mich als erstes für das genrealistische Studium. Damit ich darauf aufbauen konnte. Alles Weitere sollte folgen.

Nun informierte ich mich im Internet, besuchte Infotage an Hochschulen und anderen Anbietern, sprach mit diversen Leuten.. und war sogar kurze Zeit an der FOM eingeschrieben für den Studiengang Business Administration. Machte dann allerdings einen Rückzieher und fing an der WIHOGA in Dortmund an. Einer Hotelfachschule. Da ich einen Bezug zur Gastronomie behalten wollte, war das für mich die einzige logische Alternative. Zwei Jahre hat es gedauert, bis ich mich Betriebswirt für die Hotellerie und Gastronomie schimpfen durfte.

Das ist nun etwas über ein Jahr her.

Danach kam natürlich direkt die Frage auf, wie gehts jetzt weiter. Ich war froh das ich das „solide“ Studium in der Tasche hatte und wollte nun weitermachen. Also informierte ich mich bereits vor meiner Abschlussprüfung welchen Kurs ich als nächstes belegen sollte.

Es waren genau Zwei die mich interessierten. Zum einen der IHK geprüfte Sommelier und zum anderen die Kurse vom WSET (Wine & Spirit Education Trust). Nach einem kurzen Check welches für mich überhaupt möglich ist, in näherer Umgebung war die Entscheidung recht einfach – den IHK geprüften Sommelier bei der DHA (Deutschen Hotelakademie) in Köln. Obwohl die Tendenz mehr zum WSET ging. Allerdings wurde das Level 3, welches mich interessierte nur in kurzen intensiven 2 Wochen-Seminaren angeboten und auch relativ weit entfernt von Essen. Daher begann ich mit dem IHK geprüften Sommelier als Fernstudium bei der DHA. Leider gehörte als Voraussetzung zur Prüfung das Absolvieren eines 3 wöchigen Praktikums auf einem Weingut, welches für mich sehr schwierig zu realisieren gewesen wäre. Aber wie es der Zufall so wollte, bot die DHA urplötzlich das WSET Level 3 mit dem Assistant Sommelier als Fernstudium an und somit entschloss ich mich nach ca. 3 Monaten vom IHK Sommelier zum WSET Level 3 zu wechseln.

Und hier bin ich nun, nach 7 Monaten Fernstudium, vielen tollen Webinaren und 2 Präsensphasen im wunderbaren Köln bei der DHA – wo ich mich wirklich sehr wohl gefühlt habe! Die Prüfung war am Sonntag, den 05.11. und bestand aus einer Verkostung eines Weiß- sowie Rotweins, 50 Multiple Choice Fragen, 4 offenen Fragen und einem praktischen Teil. 

Da es sich beim Wine & Spirit Education Trust um eine Vereinigung aus London handelt, werden die schriftlichen Teile der Prüfung (Multiple Choice sowie die 4 offenen Fragen) eingeschickt und dort kontrolliert. Und da es sich hierbei um eine internationale Weiterbildung handelt, die in ca. 52 Ländern und 16 Sprachen angeboten wird, kann es manchmal ein wenig dauern, bis man die Ergebnisse erhält.

Daher heisst es für mich im Moment abwarten und Däumchen drücken! 🙂
Uns wurde gesagt das es ungefähr 4 Wochen dauert. Bedeutet, das könnte für mich – sofern bestanden – ein schönes Nikolausgeschenk werden 😉
Und wenn nicht, kann ich im Januar wiederholen. Denn meine Pläne für danach sind natürlich größer 😉

Anfang Februar bin ich bereits auf einer Infoveranstaltung für das WSET Level 4 Diploma in Neustadt. Und eigentlich wollte ich mich an dem Tag auch dafür anmelden. Voraussetzung ist allerdings ein bestandenes Level 3.. also drückt mir die Däumchen!

Wie man sieht, ist meine Weinreise noch lange nicht zu Ende.. ich halte euch also auf dem laufenden! 🙂

The Winter Daiquiri

Wie jeder weiß (oder auch nicht), stehe ich total auf den klassischsten Cocktail überhaupt. Den Daiquiri.. 

Aber nicht irgendeine Fruchtbombe oder Frozen-Daiquiri, mit Sorbet und pürierter Frucht ala Kiwi-Daiquiri oder dergleichen, sondern die ganz einfache Variante, mit Rum – Zucker – und Zitrone/Limette. Berühmtester Trinker und daher auch sicher der ausschlaggebende Bekanntmacher des klassischen Daiquiris war Ernest Hemingway, der seinen Drink regelmäßig in der Bar El Florida in Havanna (Kuba) vom Barkeeper Constante serviert bekam. Mehr Geschichte ist jetzt an der Stelle allerdings nicht nötig, denn es geht ja um den Geschmack 😉

Jedenfalls habe ich mich zwecks Winter – weil draußen kalt und so auf eine kleine Abwandlung eingelassen, die mir wirklich sehr gut geschmeckt hat. Und natürlich auch optisch etwas hergibt.

Das Rezept habe ich auf einer Seite von Jamie Oliver gefunden. Auf der Suche nach leckeren Klassikern, die man mal ausprobieren könnte. Und die Kombination aus 8 Jahre altem Rum, Clementinensaft & Ahornsirup klang wirklich sehr spannend. 

Im Grunde genommen genau so simpel wie der klassische Daiquiri, nur sind die Zutaten jeweils ausgetauscht. Statt Zucker verwenden wir den Sirup, die Clementine ersetzt die Zitrone/Limette und der weiße Rum wird durch einen 8 Jahre alten dunklen getauscht, der seine Farbe und das Aroma durch die Lagerung im Eichenfässern erhält.

Wir brauchen also:

  • 50 ml Bacardi Ron 8 Anos
  • 25 ml Clementinensaft
  • 1 TL Ahornsirup
  • eine Zimtstange als Dekoration

Zubereitung:

  • Alle Zutaten (bis auf den Zimt) auf Eis in einem Shaker mixen.
  • Anschließend in ein Cocktailglas abseihen (Martiniglas macht sich sehr gut!)
  • Die Zimtstange ein wenig brechen und zerbröseln und über dem Drink verteilen.
  • fertig & genussbereit! 🙂

Viel Spaß beim probieren!

Alles auf Anfang!

Hallo liebe Leute..

lange ist es her, dass ihr von uns gehört habt. Fast ein Jahr, wenn ich mir den letzen Beitrag so anschaue. Leider bittere Realität. Denn vor lauter „Leben“ und dem ganzen „Arbeiten“ haben wir nie die Zeit gefunden uns dem zu widmen was uns wirklich Spaß macht.

Aber das soll sich nun wieder ändern. Es ist wieder etwas mehr Ruhe bei uns eingekehrt. Es hat sich aber auch einiges getan in diesem Jahr. Wir haben zum Beispiel geheiratet.. nachdem wir schon so lange zusammen sind. Ich habe meinen Job gewechselt und bin gerade wieder in einer Neuorientierung. Es hat mich einfach alles nicht glücklich gemacht. Vom FrischeParadies bin ich nach 3 1 /2 Monaten zurück in meinen alten Betrieb als Betriebsassistenz. Ich dachte eigentlich das wäre es! Aber das war es leider nicht. Ich habe zwar mit Menschen zu tun, aber leider gar nichts mit dem was mir wirklich Spaß macht – wine & dine. Also ist es wieder mal an der Zeit meine Zelte abzureissen und mich auf die Suche nach etwas Neuem zu machen.

Es gibt allerdings auch noch andere schöne Neuigkeiten. Ich habe vor kurzem meine Abschlussprüfung zum Assistant Sommelier und dem WSET Level 3 absolviert. Leider erfahre ich erst in ungefähr einem Monat wie meine Ergebnisse lauten. Ob bestanden oder nicht. Da diese direkt nach London geschickt und dort korrigiert werden. In London ist der Sitz des Wine & Spirit Education Trust. Dort werden alle Prüfungen aus sämtlichen Ländern zentral kontrolliert und somit dauert die Bearbeitung leider etwas länger. Aber vielleicht erhalte ich dafür ein schönes Nikolausgeschenk, sofern ich bestanden habe, denn dabei bin ich mir alles andere als sicher. Aber dazu und wie meine und unsere weiteren Plänen aussehen erzähle ich euch später mehr.

Das reicht jetzt erstmal für unseren „Wir sind zurück“ Beitrag.. morgen gibts mehr! 😉

Hallo 2017!

Frohes neues Jahr und herzlich Willkommen im Jahre 2017!

Ich hoffe ihr seid alle genauso gut reingerutscht wie wir?!
Wir waren ganz entspannt zu Hause, haben etwas leckeres zu Essen gemacht und ein wenig was getrunken. Eigentlich war es etwas ganz besonderes.
Kolja war das erste Mal,  seit wir uns kennen am Silvesterabend zu Hause. Das heißt er war die letzten 10 Silvester immer arbeiten, von Abends bis zum nächsten Morgen. (Gastronomie lässt grüßen).  Da unser Sohn seit dem zweiten Weihnachtstag mit Oma und Opa im Skiurlaub ist, wäre das nun mal wieder die beste Möglichkeit so richtig die „Sau“ rauszulassen und feiern zu gehen..
Aber, wir haben uns nach langem hin und her dafür entschieden zu Hause einen gemütlichen Abend zu verbringen. Man wird halt älter 😉

Zum Essen hat Kolja wieder ein schönes Stück Fleisch vom FrischeParadies mitgebracht. Es handelt sich um einen so genannten Ball Tip vom Black Angus, aber diesmal aus den USA. Das ist ein noch recht unbekannter Zuschnitt der aus der Keule kommt.
Lange Rede kurzer Sinn, es war wieder mal fantastisch.
Diesmal haben wir aber keine einzelnen Steaks herausgeschnitten, sondern die großen Stücke bei 80 Grad im Ofen wieder auf 55 Grad Kerntemperatur gebracht und dann kurz scharf von allen Seiten angebraten.
Danach haben wir erst die Stücke herausgeschnitten. Und sie waren super!
Das Fleisch hat keine Flüssigkeit verloren und war sehr zart und saftig.
Geschmacklich fast wie ein Filet, allerdings 4 mal günstiger. 

Aber wir haben natürlich nicht nur gegessen. Wie es sich für Silvester gehört haben wir auch das ein oder andere alkoholische Getränk konsumiert 😉
Wie es die Jahreszeit so möchte, haben wir uns erstmal etwas warmes gegönnt. Einen gewürzten heißen Apfelwein mit Gewürzbutter. Klingt seltsam, schmeckt aber genial!

Zutaten für den gewürzten Apfelwein:

  • eine Flasche Apfelwein/Apple Cider 0,75l
  • 2 TL brauner Zucker
  • eine Zimtstange
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • 1/4 TL Kardamom
  • 5 ganze Gewürznelken
  • Zesten einer Orange
  • dunkler Rum

Zutaten für die Gewürzbutter:

  • ca. 100g weiche Butter
  • ca. 200g brauner Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • 1/4 TL gemahlene Gewürznelken

Zubereitung:

Für den gewürzten Apfelwein, füllt ihr die ganze Flasche Apfelwein (auch als Cidre bekannt) in einen Kochtopf und gebt die Gewürze hinzu. Diese Flüssigkeit lasst ihr kurz aufkochen und reduziert dann die Hitze. Nun sollte das ganze ca. 30 Minuten weiter vor sich hin köcheln.
Danach könnt ihr den gewürzten Apfelwein durch ein Sieb abseihen.

Während der Apfelwein vor sich hin köchelt, stellt ihr die Gewürzbutter her. Dazu mixt ihr alle Zutaten in einem Mixer oder mit einem Pürierstab zusammen. Wenn alles gut verknetet ist, formt ihr die Buttermasse zu einem Block und wickelt sie mit Frischhaltefolie ein. Danach legt ihr den Block und in den Kühlschrank und wartet bis er fest geworden ist.

Um das ganze zu servieren, braucht ihr nur noch einen Schuss dunklen Rum in eine Tasse füllen, mit dem heißen gewürzten Apfelwein aufgießen und ein Stückchen von der Butter hineingeben. Das ganze kurz verrühren, bis sich die Butter aufgelöst hat und fertig!

Das Getränk ist ideal um sich nach einem Winterspaziergang aufzuwärmen.

 

Jahresrückblick 2016

Wer lässt denn Ende Dezember das ganze Jahr mit seinen Geschehnissen nochmal Revue passieren ? Ich denke zumindest gedanklich wird das der größte Teil von uns Menschen machen. Auch wenn einem das vielleicht nicht direkt bewusst ist. Spätestens wenn ein Freund, Bekannter oder einer aus der Familie vielleicht eine Anmerkung zu seinem letzten Jahr macht, denkt man meistens auch kurz selber an das Eigene.

Aber, das ist ja auch garnicht so verkehrt. Wenn es gut lief, denkt man doch gerne zurück. Sollte es weniger gut gelaufen sein, kann man zumindest versuchen aus etwaigen Fehlern zu lernen und es im kommenden Jahr besser zu machen.

Wir haben selber auch ein wenig in unserem letzten Jahr herumgewühlt und versucht das ein oder andere Highlight davon herauszufiltern um darüber zu erzählen.


Eines unserer Highlights war definitiv der Besuch am Tag der offenen Brennerei, in der Stählemühle in Eigeltingen (Nähe Bodensee).
Alle zwei Jahre hat Christoph Keller die Tore seines Betriebs geöffnet um vielen interessierten Menschen (darunter Gastronomen und Liebhaber edler Brände und Geiste) einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Destillateurs zu geben. Aber nicht irgendein Destillateur. Nein. Wem die Stählemühle bis dahin kein Begriff war, der hat aber mit Sicherheit schon mal etwas vom „Monkey 47“ gehört. Ein Gin – Made in Germany – der in den letzen Jahren an die Spitze der beliebtesten Gins weltweit im wahrsten Sinne des Wortes geklettert ist. Und was hat das mit Christoph Keller zu tun ? Nun ja.. er hat mit Alexander Stein im Jahre 2010 den Gin auf den Markt gebracht.

Aber hier soll es nicht weiter um den Monkey 47 gehen, sondern um den wundervollen Tag in der Stählemühle.

Bevor man also zu diesem Tag der offenen Brennerei gehen konnte, mußte man sich online anmelden und auf eine Bestätigung warten. Damit das Team der Stählemühle darüber Bescheid wusste, wieviele Leute kommen um besser planen zu können. Als wir dann hörten das sich über 3000 Menschen angemeldet haben, blieb uns fast die „Spucke“ weg.
Hinzu kam der Hinweis, dass es sich um den letzen Tag der offenen Brennerei handeln würde, den Christoph Keller ausrichtet. Es  ist verständlich, dass es einfach zu zeitaufwendig ist, in einem reinen Produktionsbetrieb, der gleichzeitig aber auch Wohn- und Rückzugsort der Familie ist und normalerweise nie Publikum empfängt, so etwas auszurichten.
Natürlich hat uns diese Nachricht ein wenig traurig gestimmt, aber auf der anderen Seite auch wieder glücklich, weil wir die Chance hatten, das erste und letzte mal dabei zu sein.

Das Portfolio an Edelobstbränden und Geisten die Christoph Keller zu bieten hat ist einfach unglaublich. Es gibt sie in allen nur erdenklichen Geschmacksrichtungen. Darunter viele Kräuter, Gewürze, Obst und auch Gemüse. Es sind einfach zu viele, um diese hier einzeln aufzuzählen. Wir kannten schon vor unserem Besuch den ein oder anderen Brand bzw. Geist, aber noch lange nicht alle, die uns interessierten. Da diese allerdings nicht so günstig in der Anschaffung sind,  hatten wir bisher nicht die Möglichkeit um so viele Sorten zu kosten. Und genau diese Möglichkeit bekamen wir am Tag der offenen Brennerei. Für einen kleinen Betrag pro Glas, der lediglich die Kosten gedeckt hat, konnte man so viel ausprobieren wie man wollte. Erschwerend kam nur hinzu, dass bei so einer Menge von Menschen der Platz knapp wurde und sich überall sehr lange Schlangen gebildet haben. Das hat unserer kleinen Familie jedoch nicht den Spaß verdorben und wir haben das beste daraus gemacht. Wir hatten Glück mit dem Wetter und dazu noch  jede Menge Spaß.

Dieser eine Tag gehört definitiv zu unseren Highlights des bald vergangenen Jahres.
Wer mehr über die Stählemühle erfahren möchte, sollte einfach mal auf der Homepage www.staehlemuehle.de nachschauen. Dort findet man viele Infos und auch die Möglichkeit die Köstlichkeiten zu bestellen. Eins möchte ich aber noch sagen, bitte lasst euch nicht von den Preisen abschrecken. In dem Betrieb ist alles auf kleine Mengen und Handarbeit mit genauer Selektion ausgelegt. Das ganze kostet sehr viel Zeit und es braucht viel Liebe und Leidenschaft zum Detail. Meiner Meinung nach ist genau das der kleine Unterschied, zwischen einem Markenschuh für 100€ und einem handwerklich individuell hergestellten Schuh eines Schuhmachers für 1000€.

Wer gerne erstmal probieren möchte, kann auch eine der Bars aufsuchen, die Produkte von der Stählemühle anbieten. Mir persönlich fallen zwei Stück ein.
Das Seiberts in Köln und das Le Lion bzw. der Pine Room in Hamburg.
Beide gehören zu den Top Bars in Deutschland und bieten eine sehr schöne Auswahl an Edelbränden aus der Stählemühle und eigenen Cocktailkrationen.